Willkommen zur Gewaltfreien Kommunikation
Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg ist ein Ansatz, der darauf abzielt, ehrliche, wertschätzende Beziehungen zu stärken und Konflikte friedlich zu lösen. Ziel ist es, klarer wahrzunehmen, achtsam zu sprechen und sich über Bedürfnisse auf Herzensebene miteinander zu verbinden.
Marshall Rosenberg
Giraffe und Wolf als Symbole der GfK
Die GfK hilft dabei, Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen, für die eigenen Verantwortung bewusst zu übernehmen und für die anderer Mitgefühl aufzubringen, ohne Verantwortung zu übernehmen. Sie hilft ohne Schuldfragen in Kontakt zu bleiben. Sie ist ein Weg, um in unterschiedlichsten Lebensbereichen mehr Verständnis, Klarheit und Verbundenheit zu erleben.
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Events 2026
Hier siehst du (nur meine) Workshops und Termine für 2026. Hier kannst du dich auch für Veranstaltungen anmelden.
beim GfK Intensiv-Wochenende
Montag 30.03.2026
15 Uhr - 17:30 Uhr
Workshop zu Kommunikationssperren nach Thomas Gordon, Austausch und praktischen Übungen.
Details zum WorkshopGfK Workshop Pieschen
Sonntag 31.05.2026
15 Uhr - 17:30 Uhr
Workshop mit Vorstellung der Gewaltfreien Kommunikation, Austausch und praktischen Übungen.
Details zum WorkshopGfK Workshop Pieschen
Samstag 13.06.2026
15 Uhr - 17:30 Uhr
Workshop mit Vorstellung der Gewaltfreien Kommunikation, Austausch und praktischen Übungen.
Details zum WorkshopEvent-Details: GfK Workshop Pieschen
Datum: Sonntag 31.05.2026
Zeit: 15 Uhr - 17:30 Uhr
Ort: Garten von Erik
Einladung: Ich lade ein in diesen Workshop und Überblick, obwohl ich weiß, dass es nur ein Türöffner sein kann und wünsche mir dafür zwischen 4 und 10 festen Zusagen. Die GfK hat mir sehr oft zu besserem Verständnis und tieferer Verbundenheit verholfen.
Vielleicht hast Du schon davon gehört. Es geht um Konflikte lösen, um Zuhören, um Wertschätzung, um Bedauern und um das Trauern.
Ich habe sehr viele positive Erfahrungen seit meinem Selbststudium und meinem Jahrestraining gemacht und erlebt, wie verbindend Konfliktlösungen seither geworden sind. Ob im Kontakt mit Fremden, beruflich, in Freundschaften oder Partnerschaften, die GfK hat mir sehr oft zu besserem Verständnis und tieferer Verbundenheit verholfen, gibt meinen Begegnungen Tiefe, Mitgefühl und Vertrauen.
Sie hilft mir, auf den Putz zu hauen und Nein zu sagen, ohne zu verletzen und sie gibt mir Sicherheit und Selbstvertrauen.
Spenden sind willkommen.
Empfehlungen
Hier findest du meine persönlichen Empfehlungen. Ein Klick auf das kleine Bild öffnet das Cover in Groß, und ein Klick auf den Titel zeigt dir die Zusammenfassung des Buches oder Filmes.
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Zusammenfassung von Marshall B. Rosenbergs „Gewaltfreie Kommunikation“
Marshall B. Rosenbergs Grundlagenwerk beschreibt die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) als einen Weg, mit sich selbst und anderen in eine Haltung von Empathie, Klarheit und gegenseitiger Wertschätzung zu kommen. Das Buch vermittelt ein praktisches Modell, das hilft, Konflikte zu entschärfen, Bedürfnisse zu erkennen und Beziehungen auf Augenhöhe zu gestalten.
Worum es im Kern geht
Rosenberg zeigt, dass viele Konflikte aus Bewertungen, Schuldzuweisungen und unklaren Bedürfnissen entstehen. Die GFK bietet einen strukturierten Weg, diese Muster zu durchbrechen: durch präzise Beobachtung, ehrlichen Selbstausdruck und empathisches Zuhören. Ziel ist nicht „nett sein“, sondern echte Verbindung, die auf Freiwilligkeit und gegenseitigem Verständnis beruht.
Die vier Schritte der GFK
- Beobachtung — Beschreiben, was tatsächlich passiert ist, ohne Bewertung oder Interpretation.
- Gefühl — Benennen, was man fühlt, statt Gedanken oder Vorwürfe zu äußern.
- Bedürfnis — Erkennen, welches universelle Bedürfnis hinter dem Gefühl steht.
- Bitte — Eine klare, konkrete, machbare Bitte formulieren, die Wahlfreiheit lässt.
Weitere zentrale Prinzipien des Buches
- Empathisches Zuhören — Präsenz und echtes Verstehen stehen im Mittelpunkt, nicht Ratschläge oder Bewertungen.
- Selbstempathie — Innere Klarheit entsteht, wenn wir unsere eigenen Gefühle und Bedürfnisse erkennen und annehmen.
- Macht mit Menschen statt Macht über Menschen — Rosenberg zeigt Wege, wie Kooperation statt Kontrolle entsteht.
- Authentischer Selbstausdruck — Ehrlichkeit wird als Mittel verstanden, Verbindung zu schaffen, nicht zu verletzen.
- Konflikttransformation — GFK ermöglicht es, Konflikte als Chance für Wachstum und Verständnis zu nutzen.
Der praktische Ansatz
Das Buch enthält zahlreiche Beispiele aus Rosenbergs Arbeit in Schulen, Familien, Organisationen und Konfliktgebieten. Es zeigt, wie die vier Schritte in realen Situationen angewendet werden können und wie sich durch Empathie und Klarheit selbst festgefahrene Konflikte lösen lassen. Übungen und Dialogbeispiele unterstützen die Umsetzung im Alltag.
Quintessenz
Gewaltfreie Kommunikation ist mehr als eine Methode – sie ist eine Haltung. Wer lernt, Gefühle und Bedürfnisse klar auszudrücken und empathisch zuzuhören, schafft Beziehungen, die auf Respekt, Authentizität und gegenseitigem Verständnis beruhen.
Erstellt am 05.06.2026 von Microsoft Copilot (KI‑Modell: GPT‑4o‑Mini).
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Zusammenfassung von „42 Schlüsselunterscheidungen in der GFK“
Dieses Buch stellt 42 zentrale Unterscheidungen vor, die helfen, die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nicht nur als Methode, sondern als Bewusstseins- und Beziehungspraxis zu verstehen. Jede Schlüsselunterscheidung beleuchtet zwei ähnliche, aber entscheidend verschiedene Konzepte, die im Alltag oft verwechselt werden – und zeigt, wie diese Klarheit zu mehr Verbindung, Empathie und Wirksamkeit in der Kommunikation führt.
Worum es im Kern geht
Die GFK basiert auf der Idee, dass Missverständnisse und Konflikte häufig aus unklaren inneren oder sprachlichen Unterscheidungen entstehen. Das Buch lädt dazu ein, diese Unterscheidungen bewusst zu treffen: zwischen Beobachtung und Bewertung, Gefühl und Gedanke, Bedürfnis und Strategie, Bitte und Forderung – und vielen weiteren Paaren, die unser Kommunikationsverhalten prägen. Die Autorin zeigt, wie diese Klarheit zu mehr Selbstverantwortung, Authentizität und Verbindung führt.
Beispiele zentraler Schlüsselunterscheidungen
- Beobachtung vs. Bewertung — Ein Kernprinzip der GFK: Fakten klar benennen, ohne Interpretationen oder Urteile einzumischen.
- Gedanken vs. Gefühle — Viele vermeintliche „Gefühle“ sind in Wahrheit Gedanken über andere; echte Gefühle weisen auf Bedürfnisse hin.
- Bedürfnisse vs. Strategien — Bedürfnisse sind universell, Strategien sind konkrete Wege, sie zu erfüllen. Konflikte entstehen meist auf Strategieebene.
- Bitte vs. Forderung — Eine Bitte lässt Wahlfreiheit, eine Forderung erzeugt Druck. Der Unterschied zeigt sich an der Reaktion auf ein „Nein“.
- Empathie vs. Sympathie — Empathie bedeutet Präsenz und Verbindung, Sympathie oft Trost, Ratschläge oder Identifikation.
- Macht mit Menschen vs. Macht über Menschen — Ein zentrales Thema der GFK im Umgang mit Autorität, Verantwortung und Einfluss.
- Äußere vs. innere Motivation — GFK fördert Handeln aus innerer Klarheit statt aus Angst, Schuld oder Belohnung.
- Offene vs. geschlossene Fragen — Offene Fragen fördern Verbindung und Selbstausdruck, geschlossene Fragen begrenzen den Raum.
Der praktische Ansatz
Das Buch enthält neben den 42 Unterscheidungen auch Gruppenübungen, Reflexionsanregungen und eine Übersicht aller Schlüsselpaare. Dadurch eignet es sich sowohl für Lernende, die GFK neu entdecken, als auch für erfahrene Praktizierende, die ihre innere Haltung vertiefen möchten. Die Struktur lädt dazu ein, jede Unterscheidung einzeln zu erforschen und im Alltag bewusst anzuwenden.
Quintessenz
GFK wird kraftvoll, wenn wir die feinen Unterschiede erkennen, die unser Denken, Fühlen und Handeln prägen. Die 42 Schlüsselunterscheidungen bieten einen klaren Weg, um bewusster, empathischer und authentischer zu kommunizieren – mit uns selbst und mit anderen.
Erstellt am 05.06.2026 von Microsoft Copilot (KI‑Modell: GPT‑4o‑Mini).
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Zusammenfassung von Katharina Saalfranks „Du bist ok, so wie du bist – Das Ende der Erziehung“
Katharina Saalfrank stellt in diesem Buch das klassische Verständnis von Erziehung radikal infrage. Statt Kinder durch Regeln, Strafen oder Belohnungen zu formen, plädiert sie für eine beziehungsorientierte Begleitung, die auf Respekt, Empathie und echter Verbindung basiert. Ihr zentrales Anliegen: Kinder sind von Anfang an kompetent, wertvoll und „ok“ – und brauchen keine Erziehung, sondern Beziehung.
Worum es im Kern geht
Saalfrank kritisiert das traditionelle Erziehungsdenken, das auf Kontrolle, Anpassung und Gehorsam abzielt. Sie zeigt, dass solche Muster oft zu Angst, Scham, innerer Distanz oder späteren Beziehungsschwierigkeiten führen. Stattdessen fordert sie Erwachsene auf, die Bedürfnisse hinter dem Verhalten von Kindern zu verstehen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.
Zentrale Prinzipien des Buches
- Beziehung statt Erziehung — Kinder entwickeln sich am besten in einem Umfeld, das von Vertrauen, emotionaler Sicherheit und authentischem Kontakt geprägt ist.
- Bedürfnisorientierung — Verhalten ist immer Ausdruck eines Bedürfnisses. Erwachsene sollen lernen, diese Signale zu lesen, statt sie zu bewerten.
- Würde und Respekt — Kinder sind eigenständige Menschen mit Rechten, Gefühlen und einer inneren Logik, die ernst genommen werden muss.
- Selbstreflexion der Erwachsenen — Viele Konflikte entstehen nicht durch Kinder, sondern durch unverarbeitete Muster der Eltern. Veränderung beginnt bei den Erwachsenen.
- Emotionale Begleitung — Kinder brauchen Unterstützung im Umgang mit Gefühlen, nicht Belehrung oder Sanktionen.
Der praktische Ansatz
Saalfrank zeigt anhand vieler Beispiele aus Familienalltag und Beratung, wie Erwachsene Konflikte ohne Machtmittel lösen können. Sie beschreibt konkrete Wege, um Kindern Halt zu geben, ohne sie zu kontrollieren, und um Grenzen zu setzen, ohne sie zu verletzen. Der Fokus liegt auf Präsenz, Klarheit und echter Kommunikation.
Quintessenz
Kinder müssen nicht „erzogen“ werden – sie brauchen Menschen, die sie sehen, verstehen und ihnen auf Augenhöhe begegnen. Beziehung ist der Nährboden für Entwicklung, nicht Kontrolle oder Anpassung.
Erstellt am 05.06.2026 von Microsoft Copilot (KI‑Modell: GPT‑4o‑Mini).
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Zusammenfassung von Kelly Brysons „Don't Be Nice, Be Real”
Kelly Bryson verbindet in diesem Buch die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg mit einem humorvollen, direkten und zutiefst menschlichen Ansatz. Sein Kernanliegen: Menschen sollen aufhören, „nett“ zu sein – also angepasst, konfliktscheu oder selbstverleugnend – und stattdessen lernen, authentisch, wahrhaftig und empathisch zu kommunizieren.
Worum es im Kern geht
Bryson kritisiert das kulturelle Ideal des „Nettseins“, das oft zu unterdrückten Bedürfnissen, passiver Aggression oder emotionaler Distanz führt. Stattdessen plädiert er für echte Begegnung: mutig, verletzlich und klar. Authentizität bedeutet für ihn nicht Rücksichtslosigkeit, sondern die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse ehrlich auszudrücken und gleichzeitig die Bedürfnisse anderer zu respektieren.
Zentrale Prinzipien des Buches
- Ehrlichkeit statt Höflichkeitsfassade — „Nett“ sein ist oft ein Schutzmechanismus. Wirkliche Verbindung entsteht erst, wenn Menschen sich zeigen, wie sie sind.
- Bedürfnisse klar ausdrücken — Bryson betont, dass Bedürfnisse universell sind und niemals im Widerspruch zueinander stehen, wenn sie bewusst kommuniziert werden.
- Empathie als Grundlage — Authentizität funktioniert nur, wenn sie mit echtem Zuhören und Mitgefühl einhergeht.
- Humor und Leichtigkeit — Bryson nutzt Humor, um Scham, Angst und Kommunikationshemmungen zu entkrampfen.
- Verantwortung übernehmen — Gefühle sind Signale eigener Bedürfnisse, nicht Schuldzuweisungen an andere.
Der praktische Ansatz
Das Buch bietet zahlreiche Beispiele, Dialoge und Übungen, die zeigen, wie man in herausfordernden Situationen authentisch bleibt – in Partnerschaft, Familie, Beruf oder Konflikten. Bryson ermutigt dazu, mutig zu experimentieren, Fehler zu machen und Kommunikation als lebendigen Lernprozess zu verstehen.
Quintessenz
Wahre Verbindung entsteht nicht durch Nettigkeit, sondern durch Echtheit. Wer lernt, ehrlich und empathisch zu kommunizieren, schafft Beziehungen, die lebendig, respektvoll und tragfähig sind.
Erstellt am 05.06.2026 von Microsoft Copilot (KI‑Modell: GPT‑4o‑Mini).
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Emotionen und Gefühle – Vivian Dittmar https://viviandittmar.net/buecher/gefuehle-und-emotionen/Zusammenfassung von Vivian Dittmars „Gefühle & Emotionen“
Vivian Dittmar beschreibt in diesem Werk ein klares Modell, das hilft, innere Erlebniszustände zu unterscheiden und konstruktiv zu nutzen. Im Zentrum stehen drei Kategorien:
- Grundgefühle — Freude, Wut, Trauer, Angst und Scham. Sie sind biologisch sinnvoll, zeitlich begrenzt und zeigen an, was wir brauchen oder schützen wollen.
- Echte Emotionen — länger anhaltende emotionale Zustände, die aus unverarbeiteten Erfahrungen entstehen und auf innere Themen hinweisen.
- Konditionierte Gefühle — automatische Reaktionen, die aus Prägungen stammen und oft überzogen oder unpassend ausfallen.
Worum es im Kern geht
Dittmar vermittelt, dass Gefühle wertvolle Informationsquellen sind. Emotionale Kompetenz entsteht, wenn wir Gefühle bewusst wahrnehmen, zuordnen und durchfühlen, statt sie zu unterdrücken oder impulsiv auszuleben. Viele Konflikte entstehen, weil konditionierte Gefühle mit echten verwechselt werden.
Der Prozess der emotionalen Klärung
Der Ansatz folgt fünf Schritten:
- Wahrnehmen — das tatsächliche Gefühl erkennen
- Zuordnen — Grundgefühl, echte Emotion oder Konditionierung bestimmen
- Annehmen — ohne Bewertung präsent bleiben
- Durchfühlen — körperlich und bewusst im Gefühl bleiben
- Integrieren — die Botschaft verstehen und entsprechend handeln
Quintessenz
Gefühle sind Wegweiser. Wer lernt, sie zu lesen, gewinnt Klarheit, Freiheit und innere Stärke.
Erstellt am 05.06.2026 von Microsoft Copilot (KI‑Modell: GPT‑4o‑Mini).
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Human Scale Development – Manfred A. Max-Neef Originaltext in englisch (freier Download) deutsche Übersetzung einige der Tabellen aus dem OriginalHuman Scale Development
Manfred Max-Neef's "Human Scale Development" ist ein bahnbrechendes Werk, das eine alternative Perspektive auf wirtschaftliche Entwicklung bietet. Hier ist eine Zusammenfassung der Kernideen: Zentrale These Max-Neef kritisiert das konventionelle Verständnis von Entwicklung, das sich primär auf wirtschaftliches Wachstum und Brutto-Inlands-Produkt-Steigerung konzentriert. Er argumentiert, dass wahre Entwicklung sich um die Erfüllung menschlicher Bedürfnisse drehen sollte, nicht um abstrakte wirtschaftliche Indikatoren.
Die neun fundamentalen menschlichen Bedürfnisse
Max-Neef definiert neun universelle Bedürfnisse, die alle Menschen unabhängig von Kultur oder Zeit haben:
- Subsistenz (Überleben, Gesundheit)
- Schutz (Sicherheit, Vorsorge)
- Zuneigung (Liebe, Intimität, Familie)
- Verständnis (Lernen, Wissenserwerb)
- Partizipation (Mitsprache, politische Teilhabe)
- Muße (Entspannung, Spiel, Kreativität)
- Schöpfung (Kreativität, Innovation, Produktivität)
- Identität (Zugehörigkeitsgefühl, Kontinuität)
- Freiheit (Autonomie, Selbstbestimmung)
Der Unterschied: Bedürfnisse vs. Satisfier
Ein Schlüsselkonzept ist die Unterscheidung zwischen Bedürfnissen und Satisfiern (Befriedigern). Bedürfnisse sind universell und endlich; Satisfier sind die vielfältigen kulturellen und individuellen Wege, wie Menschen diese Bedürfnisse erfüllen. Das Problem der modernen Gesellschaft ist, dass sie Konsumgüter als Satisfier anbietet, während echte Bedürfnisse wie Zuneigung, Partizipation oder Muße vernachlässigt werden.
Human Scale Development vs. konventionelle Entwicklung
Max-Neef plädiert dafür, dass Entwicklung:
- Lokal verankert sein sollte (nicht top-down von oben)
- Partizipativ sein sollte (Menschen selbst bestimmen ihre Entwicklung)
- Nachhaltig sein sollte (ökologische Grenzen respektieren)
- Endogen sein sollte (von innen heraus, nicht durch externe Modelle)
- Auf menschliche Bedürfnisse fokussiert sein sollte, nicht auf wirtschaftliche Aggregaten
Praktische Implikationen
Das Buch zeigt auf, dass wirtschaftliches Wachstum oberhalb eines bestimmten Schwellenwerts tatsächlich kontraproduktiv sein kann. Länder können materielle Bedürfnisse erfüllen, verlieren aber gleichzeitig soziale Kohäsion, Zeit für Familie und Gemeinschaft, und Teilhabe an Entscheidungsprozessen. Dies führt zu einem Paradoxon der Unterentwicklung trotz wirtschaftlichen Erfolgs.
Relevanz heute
Das Konzept hat große Bedeutung für Diskussionen über nachhaltige Entwicklung, Degrowth, Wohlfahrtsmessung und alternative Wirtschaftsmodelle. Es bietet eine humanistische Kritik an neoliberalen Entwicklungsmodellen und schlägt vor, dass Lebensqualität, nicht Konsum, das Maß einer erfolgreichen Gesellschaft sein sollte.
Zusammengefasst durch KI – Modell Claude Haiku 4.5, 2026-06-05
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The Wisdom of Trauma – Kernthesen & Beschreibung
„Trauma ist nicht das, was dir passiert – sondern das, was in dir passiert.“
Dieser Satz, der mehrfach betont wird („Trauma - das sind also nicht die schlimmen Dinge, die dir passiert sind, sondern das was infolgedessen was du erlebt hast in dir passiert ist!“), bildet eine Prämisse. Der Dokumentarfilm zeigt, wie frühe Verletzungen, Vernachlässigung und emotionale Trennung unser Selbstbild, unsere Beziehungen, unsere Gesundheit und unsere gesamte Gesellschaft prägen.1. Trauma als Verlust des authentischen Selbst
Trauma bedeutet laut Maté eine Abspaltung vom eigenen Selbst, weil es zu schmerzhaft wäre, als Kind authentisch zu bleiben. Das führt zu lebenslangen Mustern: Rückzug, Überanpassung, Selbstverleugnung, Risikoverhalten, Sucht oder emotionale Taubheit. Ein zentrales Zitat dazu: „Trauma bedeutet also grundsätzlich eine Trennung vom Selbst… weil es zu schmerzhaft ist, wir selbst zu sein.“
2. Kindheit als Ursprung psychischer und körperlicher Erkrankungen
Der Dokumentarfilm macht eindrucksvoll deutlich, dass nahezu alle späteren Probleme – psychisch, körperlich oder sozial – auf frühe Erfahrungen zurückgehen. Maté betont: „Die gemeinsame Vorlage für praktisch alle Gebrechen… ist in Wirklichkeit ein Trauma.“ Frühe Missachtung, Gewalt, emotionale Kälte oder Überforderung prägen das Nervensystem und verändern nachweislich die Gehirnentwicklung.
- Stresssysteme werden überaktiv (Hypervigilanz, Angst, Wut)
- Bindungsfähigkeit wird geschwächt (Rückzug, Misstrauen)
- Selbstwertgefühl wird beschädigt („Ich bin nicht liebenswert“)
- Authentizität wird unterdrückt zugunsten von Anpassung
3. Sucht als Bewältigungsstrategie – nicht als Krankheit oder moralisches Versagen
Maté argumentiert, dass Sucht nicht das Problem ist, sondern ein Versuch, Schmerz zu lindern. „Das erste Problem ist nicht, warum die Sucht – sondern warum der Schmerz?“ Substanzen, Sex, Arbeit, Essen, Gaming oder Shopping dienen als Ersatz für:
- fehlende Selbstregulation
- fehlende Liebe oder Zugehörigkeit
- unterdrückte Emotionen
- innere Leere
Sucht ist damit ein Symptom eines unerkannten Traumas, nicht ein individuelles Versagen.
4. Gesellschaftliche Strukturen verstärken Trauma
Der Dokumentarfilm geht weiters darauf ein, wie moderne Gesellschaften traumatisierende Bedingungen erzeugen:
- Leistungsdruck & Überforderung
- ökonomische Unsicherheit
- Rassismus & soziale Ausgrenzung
- medizinische Systeme ohne Trauma-Verständnis
- Gefängnissysteme, die Trauma verschärfen statt heilen
Maté beschreibt dies als kollektives Trauma, das sich in Politik, Wirtschaft und Kultur widerspiegelt. „Wir haben eine soziale Struktur, die Traumata hervorruft… und diese inneren Trends stimmen überein mit dem, wie die Gesellschaft von außen aussieht.“
5. Heilung durch Mitgefühl, Verbindung und Bewusstheit
Heilung bedeutet nicht, das Trauma zu löschen, sondern das Selbst wiederzuentdecken, das darunter verborgen liegt. Zentrale Elemente:
- Mitgefühl für sich selbst statt Selbstverurteilung
- Gemeinschaft statt Isolation („Wir heilen in Gemeinschaft.“)
- Authentizität statt Anpassung
- Bewusstheit statt unbewusster Reaktionen
- Trauma-informierte Systeme (Medizin, Schule, Justiz)
Maté zeigt anhand vieler Beispiele, dass unter jeder traumatisierten Persönlichkeit ein gesunder Kern existiert: „Unter dieser traumatisierten Persönlichkeit ist das gesunde Individuum, das nie Ausdruck gefunden hat.“
6. Körper, Geist und Gesellschaft sind untrennbar verbunden
Maté betont die Einheit von Körper und Psyche. Chronische Krankheiten, Autoimmunerkrankungen oder Krebs können Ausdruck unterdrückter Emotionen sein. „Die meisten chronischen Krankheiten, so Maté. seien eine Art des Körpers, Nein zu sagen, wenn die Person ihr Nein unterdrückt.“
7. Spirituelle und therapeutische Wege der Integration
Doch es scheint Perspektiven zu geben und verschiedene Wege der Heilung:
- Trauma-orientierte Gesprächstherapie
- körperorientierte Verfahren
- Gemeinschaftsrituale
- psychedelisch unterstützte Therapie (Ayahuasca, MDMA etc.)
Ziel ist nicht, „normal“ zu werden, sondern ganz.
8. Die politische Dimension von Trauma
Trauma beeinflusst nicht nur Individuen, sondern ganze Systeme:
- kapitalistische Konsumkultur als kollektive Sucht
- Ausbeutung der Erde als Spiegel der Selbstentfremdung
- patriarchale Strukturen als Ausdruck emotionaler Abspaltung
Heilung bedeutet daher auch, gesellschaftliche Strukturen zu verändern.
Relevanz heute
The Wisdom of Trauma ist ein Werk über die menschliche Erfahrung im 21. Jahrhundert: über Stress, Entfremdung, Sucht, Krankheit – und über die Möglichkeit, wieder ganz zu werden. Es verbindet Psychologie, Neurowissenschaft, Sozialkritik und Spiritualität zu einer umfassenden Sicht auf menschliches Leiden und menschliches Potenzial.
Zusammengefasst von "Microsoft Copilot (smart)" – KI‑gestützt, 2026‑06‑12, überarbeitet
Netzwerk GfK
Mein Jahrestraining in Gewaltfreier Kommunikation habe ich bei Manuela Flemming und Maria Müller absolviert: https://kommunikation-flemming.com/ https://tulpental.com/ In diesem Training waren für mich so wertvolle Impulse, Übungen und Begegnungen, dass ich es hier unbedingt empfehlen möchte. Manuela und Maria sind großartige Trainerinnen, die mit viel Herz und Kompetenz die GfK vermitteln.
"Infiziert" mit GfK hat mich Jannina, die selbst auch GfK-Workshops und Einsteiger-Wochenenden anbietet. Ihr Spezialgebiet ist auch Ernährung, daher ihre Webseite: https://hamburg-ernaehrung.de
Immer wieder nehme ich seit mehreren Jahren an "GfK-All Leader-Intensivtagen" des GfK-Vereins Hamburg teil. https://www.verein-gewaltfreie-kommunikation.hamburg/ Wer wissen möchte, wie es ist, dem empfehle ich den Erfahrungsbericht von Cathrin zu lesen: https://www.verein-gewaltfreie-kommunikation.hamburg/angebote-des-vereins/gfk-intensiv/bericht-intensiv-fruehjahr-2026/
Die Anmeldung zur nächsten GfK-Intensivreise ist auch bereits möglich:
Musikfreunde
Eine Webseite meines guten Freundes Matthias möchte ich auch hier an dieser Stelle bewerben: Darbuka Dresden Er spielt zahlreiche Percussiv-Instrumente und Handpan, begleitet Tanz, gibt Workshops, teilt gern seine Freude am Spiel und Rhythmus.
Eine Webseite meines guten Freundes Moritz bietet außergewöhnliches. Demnächst auch etwas von seiner Musik : https://freie-erlebnispaedagogik.de/.
Zu mir
Hallo, ich bin Stephan und ich freue mich, dass du hier bist!
Ich beschäftige mich seit 2022 intensiv mit der Gewaltfreien Kommunikation nachdem mich Jannina zu einem Intensivwochenende des GfK-Vereins Hamburg eingeladen hatte.
In 2023 habe ich an einem Ganzjahres-Training von Manuela Flemming und Maria Müller in Dresden teilgenommen, bei dem ich in die Tiefen der GfK eintauchen konnte.
Mein Ziel ist es, die Prinzipien der GfK in meinem Alltag zu leben und anderen dabei zu helfen, Konflikte friedlich zu lösen und tiefere Verbindungen zu schaffen.
Ich begleite dich mit GfK-Impulsen, Workshops und persönlicher Beratung. Meine Motivation ist es, Konfliktfähigkeit zu stärken und echte Begegnung zu fördern.
persönliche Nachricht an Stephan
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